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Bennett, Alan Die souveräne Leserin

admin 11. March, 2010

In der sehr schön gestalteten Salto Reihe des Wagenbach Verlags ist ein wunderbares  Bändchen erschienen, das auf keinen Fall übersehen werden darf!

 

Alan Bennett „Die souveräne Leserin“

Wagenbach Verlag 2008

ISBN: 9783803112545

120 Seiten  14,90 €

 

 

Alan Bennett wurde 1934 in Leeds geboren. Er, der Sohn eines Metzgers ist einer der erfolgreichsten englischen Dramatiker. Darüber hinaus ist er auch noch als Regisseur und Schauspieler tätig. Viele seiner Bücher sind ins Deutsche übersetzt worden, im Wagenbach Verlag erhältlich sind derzeit noch vier weitere Titel.

 

Inhalt:

 

Die Queen ist – wie man weiß – eine äußerst pflichtbewusste Dame, die ihr Leben lang die ihrem Amt auferlegten Aufgaben wenn auch nicht immer mit Begeisterung, so dennoch mit der inneren Befriedigung derjenigen, die wissen ihre Arbeit ist nützlich, erfüllt hatte.

Dass sie dabei immer absolut korrekt gekleidet war, mit fast preußisch zu nennender Haltung und einem freundlichen, aber kalkulierbaren Lächeln auf den Lippen, ist selbstverständlich.

 

Was ist nur geschehen, dass sie nun mit einer Strickjacke, die ihre Zofe insgeheim als „ein Verbrechen“ bezeichnet umherläuft und sie sich so oft wie  möglich den Gesprächen mit ihrem Berater entzieht und auch ihren Repräsentationspflichten nicht mehr ganz so pünktlich und immer unlustiger werdend nachgeht? Es soll sogar vorgekommen sein, dass sie ab und an ohne krank zu sein, Unwohlsein vortäuscht.

 

Diese Besorgnis erregenden Veränderung begann mit einem banalen Anlass: die unfolgsamen Corgis der Queen liefen mal wieder davon und als die Queen sie wieder einfing, kam sie vor einem Bücherbus zu stehen ganz in der Nähe ihres Palastes.

Von einem Bücherbus wusste sie bislang nichts, doch da sie ein höflicher Mensch ist, fühlte sie sich bemüßigt, sich ein Buch auszuleihen. Als ungeübte Leserin versuchte sie sich an einer trockenen und schwierigen Lektüre. Als sie  das Buch zurückzubringen wollte, stieß sie wieder auf den gleichen Küchenjungen der schon beim letzten Mal lesend im Bus saß. Sie bat ihn um Hilfe bei der Auswahl der Lektüre.

 

Auch wenn die persönlichen Vorlieben des Küchenjungen eher danach ausgerichtet waren, ob der Autor schwul war oder nicht, entpuppt sich doch der Gedankenaustausch zwischen ihm und der Queen als so fruchtbar, dass sie ihn zu ihrem persönlichen Pagen ernennt. Seine Hauptaufgabe besteht in der Auswahl der Lektüre der Königin und den gemeinsamen Gesprächen über Gelesenes.

Ja, die gute alte Elizabeth, die sich nie fürs Lesen interessiert hatte, tut nun praktisch nichts anderes mehr. Natürlich erfüllt sie weiterhin ihre unabdingbaren Aufgaben, aber jede freie (und auch manche nicht freie) Minute wird zum Lesen genutzt. Es ist selbstverständlich, dass sich so ein „Hobby“ auf den ganzen Menschen auswirkt.

Doch nicht nur die Queen selbst ist davon betroffen, sondern ihr Hofstaat, die Regierung, ihre Berater und in gewisser Weise auch das Volk.

So kann es nicht weiter gehen! (Das meinen zumindest einige sehr einflussreiche Personen). Ein Spiel der Intrigen beginnt.

Doch die Queen wird alle an ihrem 80. Geburtstag noch ordentlich überraschen!

 

Alan Bennett schreibt in einem sehr amüsanten und leichtfüßigen Stil. Er besitzt einen Humor, der einen zwar nicht zu Schenkel klopfenden Lachanfällen hinreißt, doch muss man bei der Lektüre immer wieder schmunzeln und ab und an auch in sich hinein kichern.

Herrlich sind die kleinen Spitzen, die er austeilt, die wie nebenbei die Politik und die „bessere“ Gesellschaft kritisieren. 

 

Mit seinem roten Leineneinband, dem praktischen und schönen Lesebändchen, der guten handwerklichen Verarbeitung und dem gelungenen Foto auf dem Cover lädt das Buch schon vom sinnlichen Aspekt her zum Lesen ein.

Ein witziges, kluges und anspruchsvolles Büchlein das zudem noch Lust auf weitere Lektüre macht. Nicht nur auf weitere Lektüre dieses Autors, sondern auch auf einige der Bücher, die auf der Leseliste der Queen standen.

 

 

Die ideale Lektüre für jeden Bücherfreund, jeden Liebhaber skurrilen englischen Humors und ein ideales Geschenk für jeden Menschen, der an Literatur interessiert ist. Möglicherweise ist es ein noch idealeres Geschenk für liebe Menschen, die man noch – ganz subtil - auf den Geschmack bringen möchte.

 

 wenn Sie den Titel gleich bestellen wollen bitte über folgenden Link:

 

http://thaer.shop-asp.de/shop/action/productDetails/7393965/alan_bennett_die_souveraene_leserin_3803112540.html?aUrl=90007281

Die Geschichte einer kleinen Stadt am Rande eines Indianerreservats

admin 21. May, 2009

Louise Erdrich „Solange du lebst“ Insel Verlag  22,80 €  Die amerikanische Schriftstellerin Louise Erdrich dürfte durch ihren Erfolgsroman „Die Rübenkönigin“ in Erinnerung sein oder vom „Club der singenden Metzger“. Doch was ihr mit dieser Neuerscheinung gelingt, bezeichnet nicht nur Philip Roth als ein „Meisterwerk“, auch ich halte es für ein solches.

Erdrich, geb. 1954 in Minnesota, ist mütterlicherseits Indianerin, väterlicherseits stammt sie von deutschen Einwanderern ab. Viele ihrer Bücher bewegen sich in der Welt der Indianer und zeigen ohne mystischen Schmus, ohne herablassendes Gutmenschentum faszinierende Einblicke in diese uns fremde Welt. Erdrich ist „nebenbei“ auch noch Besitzerin eines unabhängigen Buchladens in Minneapolis. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei eigenen und drei adoptierten Kindern In Cornish/ Minnesota. Die Handlung setzt mit einer grausigen Bluttat ein, die 1911 im Städtchen Pluto in North Dakota am Rande eines Reservats stattfand: eine weiße Siedlerfamilie wurde fast vollständig ausgelöscht, nur ein Baby überlebte. Als angebliche Täter wurden unschuldige Indianer gelyncht; Einer jedoch überlebte.  Die Folgen dieses Dramas spielen noch heute in  der Geschichte der Stadt eine wesentliche, wenn auch nicht auf den ersten Blick ersichtliche Rolle. Jeder in Pluto scheint mit jedem irgendwie verwandt zu sein, oder verfeindet, ineinander verliebt und möglicherweise in Rache verbunden: jede einzelne Lebensgeschichte hängt mit der eines anderen Stadtbewohners  zusammen. Erst nach und nach erschließt sich dem Leser das innere Geflecht dieser Kleinstadt.  Den Nachfahren - seien es Opfer oder Täter - der in den  grässlichen Mord verwickelten Menschen, stellt sich die Frage, wie sie mit der Schuld oder Unschuld ihrer Vorväter umgehen sollen, ob sie es überhaupt müssen.  Evelina, die Enkelin des alten Indianers Mooshum, hört den Geschichten des Alten gerne zu, doch es dauert lange, bis sie seine Erzählungen von rauen Zeiten und heimlicher Liebe richtig einordnen kann.  Harte Hungerwinter, mystische Träume, Abenteuer, religiöser Fanatismus, Rassismus, Lynchjustiz, Romantik und tödliche Liebe – all das und viel mehr verwebt die begnadete Geschichtenerzählerin Louise Erdrich zu einem mitreißenden Roman voller Leidenschaft und Düsternis.  Unterschiedliche Ich-Erzähler (vier Haupterzähler) treten auf, jeder von ihnen erzählt seinen Blickpunkt  in einem anderen Sprachrhythmus, jeder hat einen anderen Fokus. Langsam erkennt man als Leser den roten Faden und zum Schluss wird auch der Mord von 1911 aufgeklärt.  In einem zornigen, harten, märchenhaften, stellenweise auch humorvollen Stil präsentiert die Autorin eine wunderbare Mischung aus Generationenporträt, Liebesroman und Zeitgeschichte.  Ein Buch, in das man fasziniert versinkt und erst nach dem Ende widerwillig daraus auftaucht. Großartig!

Sie können das Buch gleich hier bestellen:  http://thaer.shop-asp.de/shop/action/productDetails/7959687/louise_erdrich_solange_du_lebst_3458174265.html?aUrl=90007281           

Eine deutsch-französische Geschichte

admin 24. October, 2008

  

Pascale Hugues “Marthe & Mathilde”

Rowohlt Verlag 19,90 € 

Pascale Hugues, geboren 1959 in Straßburg, war 1986 bis 1989 Korrespondentin der Tageszeitung Libération in Großbritannien, danach bis 1995 in Deutschland. Seit 1995 lebt sie in Berlin und schreibt regelmäßig für das Wochenmagazin Point und verschiedene deutsche Zeitungen, u.a. die Tageszeitung und den Tagesspiegel.

Die Autorin erzählt die  Geschichte ihrer beiden Großmütter und ein wenig auch die weitere Familiengeschichte.  

Nicht nur die historische Einbettung dieser Doppelbiografie macht das Buch zu einer Besonderheit, sondern auch die Beziehung der beiden Frauen zueinander. Sie lernten sich im Alter von 6 Jahren kennen (beide waren im September 1902 geboren) und blieben von da an die besten Freundinnen – trotz aller Hürden der Politik, der Kriege und des manchmal harten Alltags. Auch dass sie kurz hintereinander starben – im Jahr 2001 – ist eine der Merkwürdigkeiten, die einen denken lässt, dass die beiden Freundinnen nicht ohne einander sein mochten.Es handelt sich also sowohl um eine Familiengeschichte, um die Geschichte einer ganz besonderen Frauenfreundschaft und um die jüngere Geschichte des Elsass. 

Mathilde war die Tochter des Deutschen Karl Georg Goerke und der Belgierin Adele van Capellen, Marthe die Tochter von Henri und Augustine Réling, zwei „eingeborenen“ Elsässern. Als Mathilde 6 Jahre alt war, zog sie aus dem pfälzischen mit ihren Eltern und ihrer Schwester Georgette nach Colmar und zwar als Mieter in das Haus der Familie Réling. Von diesem Tag an waren die beiden Mädchen unzertrennlich und sollten es die nächsten 93 Jahre bleiben. 

Sicherlich trug die Tatsache, dass Mathildes Tochter Marthes Sohn heiratete und sie gemeinsame Enkelkinder hatten ebenso wie die Tatsache, dass sie ihr Leben lang Colmar nicht verlassen sollten, zu der unverbrüchlichen Treue dieser Freundschaft bei. Immer harmonisch war diese natürlich nicht, dazu waren die Charaktere der beiden Frauen zu unterschiedlich. 

Das Elsass wurde im Laufe der Geschichte immer zwischen Frankreich und Deutschland hin- und her gerissen, meist ohne die Bewohner zu fragen, was sie selbst wollten. 

Wie schwierig die Situation für die deutsche Bevölkerung nach dem  Ersten Weltkrieg war, wird anhand der Familie Goerke sehr deutlich. Sie, die sich sehr stark ans Französische angepasst hatten, wurden nun plötzlich als Boches beschimpft und mussten in ständiger Angst vor Vertreibung leben. Für Mathilde war es schlimm, dass nun viele ihrer „Freundinnen“ die Straßenseite wechselten und sie nicht mehr grüßten, Marthe allerdings ließ sich nicht erschüttern und hielt  weiter zu ihrer Freundin. 

Während sich die Goerkes nun immer mehr assimilierten und französischer als Franzosen wurden, gelang es Mathilde, dieses Trauma zu verdrängen, sie wurde eine lustige, sehr sportliche Jugendliche und als es ihr gelang, sich einen Franzosen als Ehemann zu angeln, war sie endlich da angekommen, wo sie hinwollte: sie erhielt die französische Staatsbürgerschaft durch Heirat und kam zu bescheidenem Wohlstand. 

Erst im hohen Alter erinnert sich Mathilde wieder an ihre deutsche Herkunft, sie beginnt wieder Deutsch zu sprechen und lässt ihre Trauer um ihre tote Schwester wieder zu.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn all zu viel wusste ich nicht über die Elsässer Geschichte und ihrer besonderer Wirren. Anhand einer deutsch-französisch-elsässischen Familie (mit ein wenig Belgischem darin) lässt sich die Historie sehr spannend und persönlich anrührend aufbereiten. 

Es bleibt zu hoffen, dass jedem Leser/jeder Leserin des Buches ganz eindringlich klar wird, wie wichtig Völkerfreundschaft ist, wie schön es ist, dass wir seit vielen Jahren eine deutsch-französische Freundschaft haben und wie wenig selbstverständlich diese eigentlich ist.Noch schöner wäre es, das gute Beispiel Deutschlands und Frankreichs nach dem 2. Weltkrieg würde auf andere Nationen abfärben.In diesem Sinne ist Pascale Hugues Aufarbeitung der Geschichte ihrer Familie  die ungeschminkt mit harten Tatsachen umgeht, als ein beeindruckender Beitrag zur Völkerfreundschaft und zu weniger Nationalismus zu lesen. Gleichzeitig ein hochinteressantes Buch für alle Geschichtsinteressierte und ein berührender Roman einer Frauenfreundschaft. Lesenswert! 

Bestellen können Sie das Buch gleich bei der Buchhandlung Thaer:

http://thaer.shop-asp.de/shop/action/productDetails/7372458/pascale_hugues_marthe_und_mathilde_349800655X.html?aUrl=90007281

 

Die englische Queen und die Lust am Lesen

admin 4. September, 2008

 In der sehr schön gestalteten Salto Reihe des Wagenbach Verlags ist ein wunderbares neues Bändchen erschienen, das auf keinen Fall übersehen werden darf! Bennett hat sich in seinem neuen Roman eine ganz besondere Hauptfigur ausgesucht: Queen Elizabeth. Wie diese steife und eher trockene Dame plötzlich mit aller Leidenschaft der Literatur verfällt, lieber auf der Couch liegt und Romane liest und diese mit allen Beratern und Staatsbesuchen besprechen will anstatt Staatsangelegenheiten zu regeln, das ist einfach köstlich! 

 Alan Bennett wurde 1934 in Leeds geboren. Er, der Sohn eines Metzgers ist einer der erfolgreichsten englischen Dramatiker. Darüber hinaus ist er auch noch als Regisseur und Schauspieler tätig. Viele seiner Bücher sind ins Deutsche übersetzt worden, im Wagenbach Verlag erhältlich sind derzeit noch vier weitere Titel. 

Die Queen ist – wie man weiß – eine äußerst pflichtbewusste Dame, die ihr Leben lang die ihrem Amt auferlegten Aufgaben wenn auch nicht immer mit Begeisterung, so dennoch mit der inneren Befriedigung derjenigen, die wissen ihre Arbeit ist nützlich, erfüllt hatte. Dass sie dabei immer absolut korrekt gekleidet war, mit fast preußisch zu nennender Haltung und einem freundlichen, aber kalkulierbaren Lächeln auf den Lippen, ist selbstverständlich. Was ist nur geschehen, dass sie nun mit einer Strickjacke, die ihre Zofe insgeheim als „ein Verbrechen“ bezeichnet umherläuft und sie sich so oft wie möglich den Gesprächen mit ihrem Berater entzieht und auch ihren Repräsentationspflichten nicht mehr ganz so pünktlich und immer unlustiger werdend nachgeht? Es soll sogar vorgekommen sein, dass sie ab und an ohne krank zu sein, Unwohlsein vortäuscht. Diese Besorgnis erregenden Veränderung begann mit einem banalen Anlass: die unfolgsamen Corgis der Queen liefen mal wieder davon und als die Queen sie wieder einfing, kam sie vor einem Bücherbus zu stehen ganz in der Nähe ihres Palastes. Von einem Bücherbus wusste sie bislang nichts, doch da sie ein höflicher Mensch ist, fühlte sie sich bemüßigt, sich ein Buch auszuleihen. Als ungeübte Leserin versuchte sie sich an einer trockenen und schwierigen Lektüre. Als sie das Buch zurückzubringen wollte, stieß sie wieder auf den gleichen Küchenjungen der schon beim letzten Mal lesend im Bus saß. Sie bat ihn um Hilfe bei der Auswahl der Lektüre. Auch wenn die persönlichen Vorlieben des Küchenjungen eher danach ausgerichtet waren, ob der Autor schwul war oder nicht, entpuppt sich doch der Gedankenaustausch zwischen ihm und der Queen als so fruchtbar, dass sie ihn zu ihrem persönlichen Pagen ernennt. Seine Hauptaufgabe besteht in der Auswahl der Lektüre der Königin und den gemeinsamen Gesprächen über Gelesenes. Ja, die gute alte Elizabeth, die sich nie fürs Lesen interessiert hatte, tut nun praktisch nichts anderes mehr. Natürlich erfüllt sie weiterhin ihre unabdingbaren Aufgaben, aber jede freie (und auch manche nicht freie) Minute wird zum Lesen genutzt. Es ist selbstverständlich, dass sich so ein „Hobby“ auf den ganzen Menschen auswirkt. Doch nicht nur die Queen selbst ist davon betroffen, sondern ihr Hofstaat, die Regierung, ihre Berater und in gewisser Weise auch das Volk. So kann es nicht weiter gehen! (Das meinen zumindest einige sehr einflussreiche Personen). Ein Spiel der Intrigen beginnt. Doch die Queen wird alle an ihrem 80. Geburtstag noch ordentlich überraschen! ==Stil:== Alan Bennett schreibt in einem sehr amüsanten und leichtfüßigen Stil. Er besitzt einen Humor, der einen zwar nicht zu Schenkel klopfenden Lachanfällen hinreißt, doch muss man bei der Lektüre immer wieder schmunzeln und ab und an auch in sich hinein kichern. Herrlich sind die kleinen Spitzen, die er austeilt, die wie nebenbei die Politik und die „bessere“ Gesellschaft kritisieren. ==Meine Meinung:== Mit seinem roten Leineneinband, dem praktischen und schönen Lesebändchen, der guten handwerklichen Verarbeitung und dem gelungenen Foto auf dem Cover lädt das Buch schon vom sinnlichen Aspekt her zum Lesen ein. Ein witziges, kluges und anspruchsvolles Büchlein das zudem noch Lust auf weitere Lektüre macht. Nicht nur auf weitere Lektüre dieses Autors, sondern auch auf einige der Bücher, die auf der Leseliste der Queen standen. ==Fazit:== Die ideale Lektüre für zwischendurch für jeden Bücherfreund, jeden Liebhaber skurrilen englischen Humors und ein ideales Geschenk für jeden Menschen, der ein wenig an Literatur interessiert ist. Möglicherweise ist es ein noch idealeres Geschenk für liebe Menschen, die man noch – ganz subtil - auf den Geschmack bringen möchte.

Sie können das Buch gleich hier bestellen bei der Buchhandlung Thaer

http://thaer.shop-asp.de/shop/action/productDetails/7393965/alan_bennett_die_souveraene_leserin_3803112540.html?aUrl=90007281

nominiert für den Superblog

admin 16. July, 2008

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